Mahnwache zum Jom Kippur

Patricia Koller/ September 28, 2020/ Beitrag/ 0Kommentare

Weiße Lilien mit Trauerschleife: RIP Jana L. und Kevin S. 
Jom Kippur 9.10.2019

Bericht vom BR: https://www.br.de/nachrichten/bayern/gedenken-an-anschlag-von-halle-mahnwache-vor-muenchner-synagoge,SBuElsj

Der Behindertenverband Bayern e.V. hat zusammen mit dem Motorrad-Club Kuhle Wampe, Gruppierungen wie den Omas gegen Rechts, München ist bunt, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes sowie diversen Politiker*innen, an der Mahnwache zum Jom Kippur teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Oliver Westermann, der sowohl Mitglied der Kuhlen Wampe als auch in unserem Verein ist.

Charlotte Knobloch hat sich so sehr darüber gefreut, daß sie Oliver in ihrer Rede nach dem Gebet zum Jom Kippur herzlich dankte und sagte, daß es sie zu Tränen gerührt hat.

Die Kuhle Wampe ist KEINE ROCKER-Gruppe, wie die Abendzeitung München fälschlicherweise über die Veranstaltung schrieb, sondern ein sehr liebenswerter und hilfsbereiter Verband von Motorradfahrer*innen, der auch mit dem Behindertenverband Bayern e.V. sehr kameradschaftlich zusammenarbeitet. Uns verbindet Freundschaft, Solidarität, eine antifaschistische Einstellung und eine klare Positionierung FÜR die Menschenrechte.

Foto bei Nacht vor der Synagoge
Die Rede von Frau Regionalbischöfin i.R. Susanne Breit-Keßler kann man auf Facebook nachlesen: https://www.facebook.com/regionalbischoefin/posts/2905644856320401
Bei Nacht vor der Synagoge. Zwei weiße Luftballons und die weißen Lilien warten auf ihren Einsatz.
Zwei weiße Luftballons für Jana und Kevin, die beiden Mordopfer des rechtsradikalen Anschlags am Jom Kippur 2019 in Halle.
Wir ließen die beiden Ballons im Gedenken an die Opfer in den Himmel fliegen.
Charlotte Knobloch im Gespräch mit Oliver Westermann, nachts vor der Synagoge.
Oliver Westermann und Charlotte Knobloch nach der Mahnwache im Gespräch

Es war sehr kalt und nass und trotzdem würden wir es wieder tun.
Ein klares NEIN zu Antisemitismus.

Es ist wichtig, daß wir als Gesellschaft solidarisch sind und uns nicht spalten lassen. Mit Hassreden und Spaltung fing es damals an…
Wir sagen: NIE WIEDER!

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